Regius-Morphs


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Haltung

Königspythons


Haltung


Vorkommen:
Westafrika, Zentralafrika bis in den Süd-Sudan

Natürlicher Lebensraum: Trockensavannen

Lebensweise: meist bodenbewohnend, jedoch gerade Jungtiere klettern sehr gerne.
Dämmerungs- und nachtaktiv, durchschnittliche Größe bis ca. 140 cm

Terrarium: Mindestmaße bei zwei Tieren mit jeweils 120 cm Gesamtlänge 120 x 60 x 90 (LTH),für jedes weitere Tier sollten pro Maß 20 % aufgeschlagen werden. Das Terrarium sollte an einem ruhigen Platz stehen, geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung und Zugluft.

Als Bodengrund eignen sich Holzspähne, Mulch und Kleintierstreu, die zeitweise Wasser speichern, ohne jedoch für Staunässe zu sorgen sowie Exkremente gut binden.

Für den dämmerungs- und nachtaktiven Jäger reicht tagsüber eine einfache Grundbeleuchtung mittels Energiesparlampen um den Tag-Nacht-Rhythmus zu erzielen. Die Beleuchtungsdauer liegt ganzjährig bei 12 Stunden am Tag. Mit Wärmespots, die so angebracht werden, dass sich die Tiere nicht daran verbrennen können, bietet man dem Python einen Sonnenplatz zum Wärmen an.

Zur Einrichtung gehören Versteckplätze, fest angebrachte Klettermöglichkeiten und ein Trinkwasserbehälter, der manchmal von den Tieren auch zum Baden benutzt wird.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit:
Trockenperiode (November bis Februar): tagsüber 26-28°C, wärmste Stelle 30-32°C bei einer Luftfeuchtigkeit von 55-65 % nachts um die 20-22°C bei einer Luftfeuchtigkeit von 70-80 %

Feuchtperiode (restliches Jahr über): tagsüber 26-32°C, wärmste Stelle bis 35°C bei einer Luftfeuchtigkeit von 65-75 % nachts um die 24°C bei einer Luftfeuchtigkeit von 80-90 %

Fütterung: Je nach Größe der Schlange werden Mäuse, Ratten und Wüstenrenner verschiedensten Alters gefressen. Die Fütterungsintervalle liegen bei jungen Königspythons bei 5-7 Tage und ziehen sich mit zunehmendem Alter bis zu 1-2 mal pro Monat.
Ob dabei lebende oder gefrorene Futtertiere bevorzugt werden, hängt jeweils von der Schlange ab.

Während der Paarungszeit und manchmal auch spontan übers Jahr hinweg, legen die Tiere auch manchmal Futterpausen von bis zu mehreren Monaten ein. Erst wenn das betreffende Tier anfängt abzunehmen, muss man handeln – ansonsten gehören diese Fastenzeiten zum natürlichen Verhalten der Königspythons.


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